neue Fortbildungsreihe “VERKÖRPERT BEGLEITEN” – somatisches Coaching und Körperarbeit in traumasensibler und machtkritischer Praxis – Baustein A

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neue Fortbildungsreihe "VERKÖRPERT BEGLEITEN" - somatisches Coaching und Körperarbeit in traumasensibler und machtkritischer Praxis - Baustein A

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28. Oct. – 31. Jul.     
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Bookings

€3.690,00 – €5.290,00
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An wen richtet sich diese Fortbildung – und warum ist sie jetzt relevant?

Die Fortbildungsreihe VERKÖRPERT BEGLEITEN richtet sich an Menschen, die bereits in therapeutischen, beratenden, körper-, beziehungs- oder pädagogischen Kontexten tätig sind oder über entsprechende Vorerfahrungen verfügen und ihre Praxis vertiefen, erweitern oder neu ausrichten möchten.

Angesprochen sind insbesondere:

  • Therapeut:innen, Körpertherapeut:innen und somatisch Arbeitende
  • Berater:innen, Coaches und Prozessbegleiter:innen
  • Menschen aus psychosozialen, pädagogischen oder künstlerisch-therapeutischen Arbeitsfeldern
  • Fachpersonen, die mit Trauma, Beziehung, Intimität, Sexualität oder Machtfragen arbeiten
  • Menschen, die ihre eigene verkörperte Präsenz als Grundlage professioneller Begleitung verstehen

Bei Interesse kannst du dich für ein direktes update an Infos hier eintragen: link

Ende Oktober 2026 startet Teil A

Die Fortbildung bietet die verkörperte Begleitung von Menschen in komplexen Lebenskontexten – machtkritisch und traumasensibel.
Sie verbindet Körperarbeit, therapeutische Beziehungskompetenz, politische Bewusstheit und die Fähigkeit, mit menschlicher Verletzlichkeit und menschlicher Lebenskraft zugleich zu arbeiten.

 

Warum diese Fortbildung jetzt relevant ist

Wir leben in einer Zeit zunehmender körperlicher, emotionaler und gesellschaftlicher Belastung.
Traumafolgen, Erschöpfung, Vereinzelung und Beziehungsabbrüche nehmen zu – ebenso wie Unsicherheiten im Umgang mit Nähe, Grenzen, Sexualität und Macht.

Gleichzeitig stoßen viele bestehende Aus- und Weiterbildungen an ihre Grenzen:

  • Sie trennen Körper von Beziehung.
  • Sie individualisieren Leid, ohne gesellschaftliche Kontexte mitzudenken.
  • Sie vermitteln Techniken, ohne die dahinterliegenden Machtverhältnisse zu reflektieren.

VERKÖRPERT BEGLEITEN antwortet auf diese Lücke.
Sie bildet Fachpersonen aus, die:

  • mit komplexen Prozessen verkörpert und verantwortungsvoll umgehen können
  • Beziehung nicht nur als Methode, sondern als zentrales Wirkfeld verstehen
  • Sexualität, Scham und Intimität nicht ausklammern, sondern professionell begleiten
  • Macht, Grenzen und Einvernehmlichkeit bewusst und reflektiert in ihre Praxis integrieren

Die Fortbildung versteht verkörperte Begleitung als eine zukunftsfähige Kompetenz:
für individuelle Heilungsprozesse ebenso wie für eine achtsamere, gerechtere und beziehungsfähigere Gesellschaft.

 

Wodurch unterscheidet sich die Ausbildung von bestehenden Angeboten?

Diese Ausbildung ist einzigartig, weil sie:

  • somatische Arbeit gleichzeitig mit kollektiven Herausforderungen begegnet 

Die meisten Ausbildungen fokussieren nur eines dieser Felder.
Hier werden sie bewusst zusammengeführt – auf professionellem und ethischem Niveau.

  • ein tiefes Macht- und Gesellschaftsbewusstsein vermittelt

patriarchale Strukturen, koloniale Körperprägung, Sexualitätsnormen, Grenzverletzungen & Konsent, Macht und Ohnmacht in Beziehungen werden als integraler Bestandteil verstanden.

  • Berührung (indirekt, direkt), Gesprächsführung und Begleitung lehrt mit einer spezifischen Haltung

Ein transdisziplinärer Ansatz, der selten in einer Ausbildung vereint ist.

  • somatische Kompetenz als kulturelle Kompetenz versteht

Verkörperung ist kein rein individuelles Phänomen, sondern ein politisch geprägtes.

  • eine langfristige, ein-dreijährige Identitätsentwicklung als Begleitperson ermöglicht

Statt Tools → Haltung
Statt Techniken → Präsenz
Statt „Methodenkoffer” → verkörperte Professionalität

Welche gesellschaftlichen Themen wird die Ausbildung in den Fokus nehmen?

Diese Ausbildung ist eine Antwort auf zentrale Herausforderungen unserer Zeit:

  • Trauma & Erschöpfung

Burnout, kollektive Traumatisierung, emotionale Isolation.

  • Sexualität & Scham

Ungleichheit, sexualisierte Gewalt, Körperfeindlichkeit, fehlende sexualpädagogische Räume.

  • Körperpolitik & Identität

Wie Körper bewertet, kontrolliert, sexualisiert oder unsichtbar gemacht werden.

  • (Queer-)Feminismus & Dekolonialisierung

Das Erkennen der historischen und politischen Machtverhältnisse, die Körper, Beziehung und Sexualität prägen.

  • Beziehungskompetenz & Co-Regulation

Als Basis für psychische Gesundheit in einer fragmentierten Gesellschaft.

  • Ethik 

Grenzen, Einvernehmlichkeit, Verantwortung, Umgang mit Übertragung, Machtreflexion.

 

Die Ausbildung ist therapeutisch-professionell verankert, mit einer künstlerisch-sozialen Haltung und einer wissenschaftlich fundierten Grundlage.
Sie verbindet:

  • therapeutisch → Trauma, Beziehung, Somatics, Sexualität
  • künstlerisch → Stimme, Bewegung, Ausdruck, Kreativität
  • sozialpolitisch → Machtkritik, Gender, Körperkulturen
  • wissenschaftlich → Neurobiologie, Embodimentforschung

 

Aufbau der Teile A, B und C (Bausteine)

Baustein A: Oktober 2026 bis Juli 2027

—> somatische Begleitung mit indirekten Berührungsmethoden

Abschluss nach supervidierter Zertifizierungsphase

 

Baustein B: vorr. Oktober 2027 bis Juli 2028

—> somatische Begleitung mit direkten Berührungsmethoden

Abschluss nach supervidierter Zertifizierungsphase

 

Baustein C: vorr. Oktober 2028 bis Juli 2029

—> somatische Begleitung zu (A-)Sexualitäts- und Intimitätsthemen

Abschluss nach supervidierter Zertifizierungsphase

Ort

Baustein A findet in Berlin statt. Der Ort ist barrierearm. Die Adresse wird demnächst bekannt gegeben.

Termine Baustein A:

Modul 1: 28.10.-1.11.2026
Modul 2: 9.-13.12.2026
Modul 3: 17 – 21.2.2027
Modul 4: 31.3. – 4.4.2027
Modul 5: 2.6.  6.6.2027

 

Die Fortbildung setzt eine Bereitschaft zur Selbstreflexion, Selbsterfahrung und Beziehungsgestaltung voaus. Vorerfahrung ist sehr hilfreich, damit die Arbeit auf ein verkörpertes, ethisch reflektiertes und gesellschaftlich bewusstes Fundament gestellt werden kann.

 

Team

Es wird einen Pool an Lehrenden für die ganze Fortbildungsreihe geben. Die inhaltliche Leitung sowie die Rollen der Team-Menschen variiert von Baustein zu Baustein.

Inhaltliche Leitung Baustein A:

Diane Jeeranut Pitzer (sie/ihr) ist traumasensible Körpertherapeutin und Dozentin mit langjähriger Erfahrung in körperorientierter Trauma-Arbeit. In ihrer Begleitung verbindet sie präzise Körperarbeit, Nervensystemregulation und bindungsorientierte Ansätze wie NARM (NeuroAffective Relational Model) und IFS (Internal Family Systems).
Als Anti-Rassismus-Trainerin bezieht sie gesellschaftliche Dynamiken und Machtverhältnisse bewusst mit ein.
Ihr ist wichtig, Körper, Gefühle, Beziehungen und auch die Verbindung zwischen individuellen und kollektiven Erfahrungen als ein zusammenhängendes System zu sehen. Neben ihrer Praxis arbeitet sie auch in künstlerischen und gruppenbezogenen Kontexten und bringt dort ihre somatische und kreative Perspektive

Kuem Plassmann (er/keine) trans maskuline Person of Colour, ist ausgebildeter Sexological Bodyworker, Cranio-sakraler Therapeut und Somatischer Coach. Er begleitet Klient*innen sowohl in Einzelsitzungen als auch in Körperwahrnehmungsworkshops. Kuem ist besonders daran interessiert, mit tin/ queeren/ BIPoC Communities zu arbeiten. Oberstes Gebot ist für ihn dabei Neugier, Offenheit und das Einlassen auf den Prozess. Kuem möchte spielerische Begegnungen mit dem Selbst initiieren. https://www.queerbodywork.net/ Instagram https://tinyurl.com/kuemsong

Wenn du beginnst, dem Körper mit Neugier anstatt Angst zu begegnen, ändert sich alles.” Bessel van der Kolk

Patricia Macamo (sie/ihr) ist Sexological Bodyworkerin, Gesundheits‑ und Atemcoachin und hilft Menschen dabei, Wohlbefinden, Körperintelligenz und erotische Lebendigkeit als Wege zu Selbstbestimmung, Resilienz und authentischer Verbindung zurückzugewinnen. Diese Räume öffnet sie vor allem in 1:1 Sitzungen, Workshops und Retreats. Als Ökofeministin, neurodivergente schwarze Frau und Verfechterin intersektionaler Perspektiven verknüpft sie persönliche Erfahrung mit professioneller Expertise, um sexpositive, traumasensible und tief verbindende Räume zu schaffen. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen Präsenz, Gesundheit, Konsens und kollektive Verantwortung.

Foto von Judith Ziegenthaler

unterstützt durch :

Jul Zureck

Jul Zureck ist ein nicht-binärer, weiß positionierter Sexological Bodyworker & Coach für Somatik (ISB Berlin), pleasure activist und Facilitator. Jul wohnt zwischen Leipzig und den französischen Pyrenäen. Neben der Körperarbeit ist Jul als bildende*r Künstler*in tätig.

Jul forscht behutsam und leidenschaftlich, wie wir uns (wieder) mit dem verbinden können, was in uns und um uns herum lebendig ist. Dabei arbeitet Jul mit somatischen Methoden, Kreativität, Ritualen und der Weisheit des (kollektiven) Körpers. Jul bietet Einzelsessions, Workshops und Retreats an.

www.tendertransformation.org        instagram.com/tender_transformation

 

Nino Mar Seliz

Chrissi Fischer

Gregöre Hamann

Zaf Roser

Mehr Infos folgen bald

 

Kosten: Wir bieten 4 verschiedene Preiskategorien an. Je nach Möglichkeiten (monatliches verfügbares Geld, Immobilien als Eigentum vs. Miete, Erbe/kein Erbe, Lebenssituation Familie/Pflege/Kinder, privilegiert sein/deprivilegiert sein) bieten wir dir an, dich in deiner Kategorie selbst zu positionieren. Wenn die Kategorie nicht mehr buchbar ist, ist das Kontingent vermutlich schon ausgeschöpft. Bei finanziellen Fragen wende dich gern direkt an: nino@isbberlin.com

Soli-Preis: 3690Euro

Mindest-Preis: 4290Euro

Mid-Preis: 4690Euro

Regulär-Preis: 5290Euro

Bookings

Tickets

Ticket Type Price Spaces
Mid-Preis €4.690,00
Mindest-Preis €4.290,00
Regulär-Preis €5.290,00
Solipreis €3.690,00

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