neue Fortbildungsreihe “VERKÖRPERTE BEGLEITUNG” startet im Oktober 2026

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28. Oct. – 31. Jul.     
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Fortbildung “VERKÖRPERTE BEGLEITUNG” – Körper- , Beziehungs-, und (A-)Sexualität in macht- und traumasensibler Praxis (Teil A, B und C), einzeln buchbar

 

Bei Interesse kannst du dich für ein direktes update an Infos hier eintragen: link

Ende Oktober 2026 startet Teil A

Die Fortbildung bietet die verkörperte Begleitung von Menschen in komplexen Lebenskontexten – machtsensibel, traumasensibel und (A)-Sexualitätsbewusst.
Sie verbindet Körperarbeit, therapeutische Beziehungskompetenz, politische Bewusstheit und die Fähigkeit, mit menschlicher Verletzlichkeit und menschlicher Lebenskraft zugleich zu arbeiten.

Wodurch unterscheidet sich die Ausbildung von bestehenden Angeboten?

Diese Ausbildung ist einzigartig, weil sie:

  • somatische Arbeit, Beziehung, Trauma und (A-)Sexualität gleichwertig integriert und fokussiert diese in den einzelnen Bausteinen 

Die meisten Ausbildungen fokussieren nur eines dieser Felder.
Hier werden sie bewusst zusammengeführt – auf professionellem und ethischem Niveau.

  • ein tiefes Macht- und Gesellschaftsbewusstsein vermittelt

patriarchale Strukturen, koloniale Körperprägung, Sexualitätsnormen, Grenzverletzungen & Consent, Macht und Ohnmacht in Beziehungen werden als integraler Bestandteil verstanden.

  • Berührung (indirekt, direkt), Gesprächsführung und Begleitung zu u.a. (A-)Sexualitätsthemen lehrt

Ein transdisziplinärer Ansatz, der selten in einer Ausbildung vereint ist.

  • somatische Kompetenz als kulturelle Kompetenz versteht

Verkörperung ist kein rein individuelles Phänomen, sondern ein politisch geprägtes.

  • eine langfristige, dreijährige Identitätsentwicklung als Begleitperson ermöglicht

Statt Tools → Haltung
Statt Techniken → Präsenz
Statt „Methodenkoffer” → verkörperte Professionalität

Welche gesellschaftlichen Themen wird die Ausbildung in den Fokus nehmen?

Diese Ausbildung ist eine Antwort auf zentrale Herausforderungen unserer Zeit:

  • Trauma & Erschöpfung

Burnout, kollektive Traumatisierung, emotionale Isolation.

  • Sexualität & Scham

Ungleichheit, sexualisierte Gewalt, Körperfeindlichkeit, fehlende sexualpädagogische Räume.

  • Körperpolitik & Identität

Wie Körper bewertet, kontrolliert, sexualisiert oder unsichtbar gemacht werden.

  • Feminismus & Dekolonialisierung

Das Erkennen der historischen und politischen Machtverhältnisse, die Körper, Beziehung und Sexualität prägen.

  • Beziehungskompetenz & Co-Regulation

Als Basis für psychische Gesundheit in einer fragmentierten Gesellschaft.

  • Ethik 

Grenzen, Einvernehmlichkeit, Verantwortung, Umgang mit Übertragung, Machtreflexion.

 

Die Ausbildung ist therapeutisch-professionell verankert, mit einer künstlerisch-sozialen Haltung und einer wissenschaftlich fundierten Grundlage.
Sie verbindet:

  • therapeutisch → Trauma, Beziehung, Somatics, Sexualität
  • künstlerisch → Stimme, Bewegung, Ausdruck, Kreativität
  • sozialpolitisch → Machtkritik, Gender, Körperkulturen
  • wissenschaftlich → Neurobiologie, Embodimentforschung

 

Aufbau der Teile A, B und C (Bausteine)

Baustein A: Oktober 2026 bis Juli 2027

—> somatische Begleitung mit indirekten Berührungsmethoden

Abschluss nach supervidierter Zertifizierungsphase

 

Baustein B: vorr. Oktober 2027 bis Juli 2028

—> somatische Begleitung mit direkten Berührungsmethoden

Abschluss nach supervidierter Zertifizierungsphase

 

Baustein C: vorr. Oktober 2028 bis Juli 2029

—> somatische Begleitung zu (A-)Sexualitäts- und Intimitätsthemen

Abschluss nach supervidierter Zertifizierungsphase

Ort

Baustein A findet in den barrierefreien Räumen lakestudios in Berlin-Friedrichshagen statt (www.lakestudiosberlin.com). Baustein B und C wird noch bekannt gegeben. Der Ort ist barrierearm. Es gibt dort verschiedene Möglichkeiten gegen einen Aufpreis (15-45Euro/Nacht, je nach Bedürfnis) zu Übernachten.

Termine Baustein A:

Modul 1: 28.10.-1.11.2026
Modul 2: 9.-13.12.2026
Modul 3: 17 – 21.2.2027
Modul 4: 31.3. – 4.4.2027
Modul 5: 2.6.  6.6.2027

 

An wen richtet sich diese Fortbildung – und warum ist sie jetzt relevant?

Die Fortbildungsreihe VERKÖRPERTE BEGLEITUNG richtet sich an Menschen, die bereits in therapeutischen, beratenden, körper-, beziehungs- oder pädagogischen Kontexten tätig sind oder über entsprechende Vorerfahrungen verfügen und ihre Praxis vertiefen, erweitern oder neu ausrichten möchten.

Angesprochen sind insbesondere:

  • Therapeut:innen, Körpertherapeut:innen und somatisch Arbeitende
  • Berater:innen, Coaches und Prozessbegleiter:innen
  • Menschen aus psychosozialen, pädagogischen oder künstlerisch-therapeutischen Arbeitsfeldern
  • Fachpersonen, die mit Trauma, Beziehung, Intimität, Sexualität oder Machtfragen arbeiten
  • Menschen, die ihre eigene verkörperte Präsenz als Grundlage professioneller Begleitung verstehen

Die Fortbildung setzt eine Bereitschaft zur Selbstreflexion, Selbsterfahrung und Beziehungsgestaltung voaus. Vorerfahrung ist sehr hilfreich, damit die Arbeit auf ein verkörpertes, ethisch reflektiertes und gesellschaftlich bewusstes Fundament gestellt werden kann.

Warum diese Fortbildung jetzt relevant ist

Wir leben in einer Zeit zunehmender körperlicher, emotionaler und gesellschaftlicher Belastung.
Traumafolgen, Erschöpfung, Vereinzelung und Beziehungsabbrüche nehmen zu – ebenso wie Unsicherheiten im Umgang mit Nähe, Grenzen, Sexualität und Macht.

Gleichzeitig stoßen viele bestehende Aus- und Weiterbildungen an ihre Grenzen:

  • Sie trennen Körper von Beziehung.
  • Sie individualisieren Leid, ohne gesellschaftliche Kontexte mitzudenken.
  • Sie vermitteln Techniken, ohne die dahinterliegenden Machtverhältnisse zu reflektieren.

VERKÖRPERTE BEGLEITUNG antwortet auf diese Lücke.
Sie bildet Fachpersonen aus, die:

  • mit komplexen Prozessen verkörpert und verantwortungsvoll umgehen können
  • Beziehung nicht nur als Methode, sondern als zentrales Wirkfeld verstehen
  • Sexualität, Scham und Intimität nicht ausklammern, sondern professionell begleiten
  • Macht, Grenzen und Einvernehmlichkeit bewusst und reflektiert in ihre Praxis integrieren

Die Fortbildung versteht verkörperte Begleitung als eine zukunftsfähige Kompetenz:
für individuelle Heilungsprozesse ebenso wie für eine achtsamere, gerechtere und beziehungsfähigere Gesellschaft.

 

Team

mehr Infos folgen bald

Kosten: Infos folgen, es wird verschiedene Preiskategorien geben.