Wenn sich Konsens sicher anfühlt – Einführung in das Wheel of consent®
zur Vorbereitung für Menschen, die die Ausbildung “Sexological Bodywork 2026/27” oder “Verkörperte Begleitung” am ISB Berlin anstreben
Anmeldung: direkt über die Buchungsplattform und über das Formular: Bitte melde Dich zusätzlich hier an. Diese Infos werden direkt an Puma weitergeleitet.
- Kennst du das Gefühl, nicht genau zu wissen, was du willst?
- Oder dich in Beziehungen immer wieder dabei zu ertappen, dass du gibst, um etwas zu bekommen?-
- Fällt es dir schwer, klare Vereinbarungen zu treffen, Grenzen zu setzen oder bei dir zu bleiben?
- Traust du dich manchmal nicht nein zu sagen aus Angst vor den Konsequenzen?
Wie wäre es, wenn es in jeder Interaktion Raum gäbe, in dem alle Beteiligten klar spüren, was sie wollen, ihre Grenzen kennen, diese ausdrücken und Verantwortung für die eigenen Gefühle übernehmen?
Vielleicht bist du in deiner Familie oder deinem Umfeld die erste Person, die etwas anders macht, als das, was „vorgesehen“ war. Wenn wir wenig Vorbilder dafür haben, was möglich ist – wie sollen wir dann wissen, wie groß wir wünschen dürfen?
Dieser Workshop eröffnet dir einen Raum, in dem du Beziehung und Gemeinschaft neu und auf einer tieferen Ebene erfahren kannst. Du entwickelst die Fähigkeit, klar, ehrlich und mit innerer Integrität zu kommunizieren und tragfähige, verbindliche Vereinbarungen zu gestalten.
Du bist eingeladen, dich mit allem einzubringen, was dich ausmacht. In diesem Raum lernst du, verborgene Erwartungen und unausgesprochene Abmachungen bewusst wahrzunehmen und sie in klare Vereinbarungen zu verwandeln. So entsteht Vertrauen, Tiefe und eine Qualität von Begegnung, die echte Verbindung ermöglicht.
Was erwartet Dich?
- Einführung in somatisches Erleben: Schulung der Wahrnehmung und Einordnung körperlicher Empfindungen
- Körperwahrnehmung als Kompass für Bedürfnisse und Grenzen
- Erkennen von Spannungs- und Entspannungszuständen
- Üben von Techniken, wie Du mit aktiviertem Nervensystem handlungsfähig bleibst
- Lernen, Wünsche auszudrücken und nach dem zu fragen, was Du willst
- Übungen zu Grenzsetzung, Einvernehmen und emotionaler Selbstverantwortung
- Arbeit zu zweit oder zu dritt, mit oder ohne Berührung (alles freiwillig)
- Lachen und Spass
Für wen ist dieser Workshop?
Für Menschen, die
- authentische und klare Beziehungen gestalten möchten
- ihr Spektrum an Wünschen erweitern wollen
- Schwierigkeiten haben, Bedürfnisse auszudrücken oder Grenzen zu setzen und zu halten
- in Beziehungen häufig über ihre Grenzen gehen oder sich zurückziehen
- immer wieder in Beziehungen landen, die ihnen eigentlich nicht guttun
Für wen ist dieser Workshop nicht geeignet?
Dieser Workshop ist nicht passend für dich, wenn du
- dich von Gruppensettings stark überfordert fühlst
- aktuell nicht in der Lage bist, körperliche Empfindungen oder Gefühle wahrzunehmen
- Wenn Du nicht an allen Tagen teilnehmen kannst
Was du mitnimmst
- mehr Klarheit und innere Orientierung in sozialen Situationen
- einen besseren Zugang zu deinem „Ja“, „Nein“ und „Vielleicht“
- ein neues Verständnis von Konsens als Haltung – nicht als Technik
- mehr Verantwortung für deine eigenen Gefühle und weniger für die deines Gegenübers
- ein Empfinden von Verbundenheit mit anderen, die sich nach Ähnlichem sehnen wie Du
- Klarheit darüber, was es für Dich braucht, um einen sicher(er)en Rahmen für Verbindung(en) zu schaffen
Wann: Montag bis Mittwoch: 29.6. – 01.07.2026
Zeiten:
Montag: 12.00 – 18.30 (Mittagspause 14.30 – 16.00 Uhr)
Dienstag: 10.00 – 18.30 (Mittagspause 13.00 – 15.00 Uhr)
Mittwoch: 10.00 – 17.30 (Mittagspause 13.00 – 15.00 Uhr)
Wo: lakestudios Berlin-Friedrichshagen
Übernachtung: ist gegen einen Aufpreis möglich (15-35Euro/Nacht pro Person, je nach Schlafsituation)
Gruppengröße: höchstens 16 Teilnehmende
Kosten: 390,00Euro
WER:
Puma Höflich
Puma gestaltet Erfahrungsräume, in denen Menschen sich auf tiefgehende und zugleich sanfte Weise wieder mit ihrem Körper verbinden. Im Zentrum seiner Arbeit steht die Begleitung von Menschen, die den Wunsch haben, ihre Beziehungen in Übereinstimmung mit ihren Wünschen und eigenen Grenzen zu gestalten.
Was Pumas Arbeit einzigartig macht, ist nicht nur die Vielfalt der Methoden, sondern die besondere Art, wie er diese zu einem klaren, kohärenten und zutiefst verkörperten Ansatz verwebt. Theorie, Praxis und gelebte Erfahrung greifen nahtlos ineinander und werden zu einem Lern- und Entwicklungsraum, der sowohl präzise als auch lebendig ist.
Puma arbeitet privilegienbewusst und traumasensibel, mit einem ausgeprägten Fokus auf Sicherheit, Wahlfreiheit und Empowerment. Seine eigene gelebte Erfahrung, trans, queer, älter und working class zu sein, bezieht er ebenso mit ein wie andere systemische Ungleichheiten (z.B.in Bezug auf Race und Ableismus) – achtsam, differenziert und mit großer Klarheit.
Seit vielen Jahren unterrichtet Puma das Wheel of Consent®. Er ist bekannt dafür, diese Praxis in einer Weise zu vermitteln, die zugleich zugänglich, fein nuanciert und zutiefst erfahrungsorientiert ist. Menschen lernen bei Puma nicht nur Konzepte, sondern die Fähigkeit, klare, stimmige und lebendige Vereinbarungen mit sich selbst und anderen zu treffen.
Puma ist Teil des Lehrteams der School of Consent. Seit vielen Jahren entwickelt er das Wheel of Consent® mit anderen kontinuierlich weiter – als Werkzeug für individuelle und kollektive Transformation.
Humor ist eine zentrale Qualität in Pumas Arbeit. Gerade in herausfordernden Situationen schafft er damit Leichtigkeit und öffnet Raum für Verbindung.
Assistenz:
Kuem (er/ keine Pronomen) trans maskuline Person of Colour, ist ausgebildeter Sexological Bodyworker, Cranio-sakraler Therapeut und Somatischer Coach. Er begleitet Klient*innen sowohl in Einzelsitzungen als auch in Körperwahrnehmungsworkshops. Kuem ist besonders daran interessiert, mit tin/ queeren/ BIPoC Communities zu arbeiten. Oberstes Gebot ist für ihn dabei Neugier, Offenheit und das Einlassen auf den Prozess. Kuem möchte spielerische Begegnungen mit dem Selbst initiieren.
https://www.queerbodywork.net/ Instagram https://tinyurl.com/kuemsong
Darius Rex (er.ihn/keine Pronomen) ist Sexological Bodyworker, Community Organizer und Aktivist für trans* Rechte. Für ihn ist der Körper ein kraftvoller Ort politischer Wirksamkeit und persönlicher Erfahrung. In seiner Arbeit hinterfragt er fortlaufend Normen rund um Identität, Geschlecht, Sexualität und gesellschaftliche Tabus – mit tiefem Respekt für Verletzlichkeit, die er als wertvolle Ressource für persönliche Entfaltung begreift. Als Aktivist setzt er sich besonders für solidarische Gemeinschafts- und Erfahrungsräume ein, in denen queere, kinky und sexpositive Menschen sich sicher fühlen und sich entfalten können – gerade in diesen politisch herausfordernden Zeiten.
https://pleasure-matters.de Instagram @your_pleasure_matters
Barrieren: das Studio ist ebenerdig, der Zugang ist für Rollinutzende Menschen möglich. Es gibt auch ein berollbares WC. Die Zimmer sind nicht barrierefrei ausgestattet, es gibt auch keine berollbare Dusche. Der Kurs findet in deutscher Lautsprache statt. Vor Ort ist kein Blindenleitsystem vorhanden. Der Ort ist ruhig, wenig Reize im Raum und es gibt einen Garten. Der Kurs ist kostenpflichtig.
Anmeldung: direkt über die Buchungsplattform und über das Formular: Bitte melde Dich zusätzlich hier an. Diese Infos wandern direkt an Puma.
