OY – Orgasmic Yoga: Verkörperte Selbstliebe – Dein wöchentliches Solopraxis-Ritual in Gemeinschaft

25. Feb. 2020 – 22. Dez. 2020

Life Artists Creators HUB
Milastraße 4, 10437, Berlin

Eine Initiative des Instituts für somatische Bildung, Sexualität und Körperarbeit ISB Institut für Sexological Bodywork Berlin in Kooperation mit dem Netzwerk Sexological Bodywork Berlin

Präsentiert von Alejandro Karasik, Juliette C. Morgan und Mareen Scholl, mit weiteren wechselnden Sexological Bodyworker*innen als Gastgebenden. Lerne das Berliner Netzwerk kennen – weitere Informationen dazu findest du im aktuellen Programm!

Über das gesamte Jahr, wöchentlich dienstags von 10:00-12:00 Uhr

im Life Artists Creators HUB Milastraße 4, 10437 Berlin

Wir laden dich dazu ein, gemeinsam mit uns eine regelmäßige Selbstliebepraxis zu entwickeln – ein sinnliches Ritual, zelebriert in der unterstützenden Energie der Übungsgemeinschaft.
Finde deinen Weg, erotische Kraft und Fähigkeiten zu entwickeln und zurückzugewinnen.

Eröffne deinem Körper ein Universum neuer Empfindungen, um deinen Raum für Lust, Genuss und Lebensfreude zu erweitern. Entdecke deinen Körper als deine größte erogene Zone und als Quelle deiner Weisheit.

Komm gerne schon 15 Minuten vor Beginn an, um deinen Platz vorzubereiten. Nach dem gemeinsamen Start um 10:00 Uhr wird es keinen Einlass mehr geben. Bring ein Handtuch und ein Laken als Unterlage über den vorhandenen Yogamatten, einen Sarong oder Lunghi zum Umbinden und was auch immer deine Selbstliebepraxis inspirieren könnte: Massageöl, Gleitgel, eine Augenmaske, Spielzeug, ätherische Öle oder ein auch Notizbuch.

Keine Vorerfahrung nötig. Lediglich Offenheit, Respekt und Freude für persönlichen Ausdruck und Diversität im umfassenden Sinne.

Wenn du dabei sein willst, melde dich gerne bei:
Juliette C. Morgan oy.juliette.morgan@gmail.com
Ale Karasik alejandro.karasik@gmail.com

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Mehr über Orgasmic Yoga und die wöchentliche Praxis

Orgasmic Yoga ist eine kollektive somatisches Lernpraxis, die zur verkörperter Selbstliebe einlädt, unterstützt durch Atem, Stimme, Bewegung und Berührung. Sie wurde von Joseph Kramer, dem Hauptgründer von Sexological Bodywork, mit dem Input vieler anderer Pioniere und Abenteurern der bewusster Erotik entwickelt.

Wieso praktizieren wir Orgasmic Yoga?
Selbstliebe ist unsere intimste und natürlichste Weise, sich mit uns und unserer Sexualität zu verbinden. Mit Orgasmic Yoga finden wir zurück zum Körper und begeben uns auf die Suche nach unserem Ausdruck von Sinnlichkeit. Wir begegnen dabei vielleicht Vorbehalten, Unlust, Ängsten und Scham, aber auch Annahme, Kreativität, Liebe, Lust und Leidenschaft. Wir laden alle Emotionen und Empfindungen ein, als Potential für unser Lernen, in der Annahme dessen was ist, und im Wissen, dass wir alle genau richtig sind auf unserer ganz einzigartigen sexuellen Reise. Wir begegnen uns selbst – im Raum zwischen dem, wer wir sind und dem, wer wir sein wollen. Als Ausdruck unserer Selbstwertschätzung vertiefen wir die Intimität mit uns selbst und erlauben alles, was sich in diesem Moment zeigen will. Damit ist Orgasmic Yoga sowohl tiefe körperliche Schulung als auch verkörperte Meditation.

Was passiert bei einem Orgasmic Yoga Treffen?
Mit Orgasmic Yoga erforschen wir die Liebe zu uns selbst, unserem Körper und unserer Sinnlichkeit. Wir begeben uns gemeinsam auf eine sinnlich-spielerische Reise, auf der du deine Sexualität und Masturbation als Selbstliebe von Treffen zu Treffen weiter entfalten und neu entdecken kannst. Das Ziel ist beim Orgasmic Yoga nicht unbedingt der Orgasmus (auch wenn Höhepunkte durchaus willkommen sind), sondern das bewusste Spüren deiner sinnlichen, sexuellen und erotischen Energie, so wie sie sich in diesem Moment zeigen will – oder auch nicht. Es ist eine Einladung, dich einem Universum neuer Empfindungsspektren zu öffnen und deinen Körper als deine größte erogene Zone zu erforschen. Darin kannst du orgasmische Zustände genießen – ein erweitertes Spüren lust- und genussvoller Räume frei von Scham und Performance-Druck. Durch diese regelmäßige bewusste Praxis, worauf sich die Bezeichnung Yoga hier bezieht, kannst du deine sexuelle Energie in den Alltag integrieren.

Wir treffen uns im Kreis, jede Person auf einer eigenen Matte. Wir unterstützen uns gegenseitig, jedoch ist Orgasmic Yoga eine Solo Praxis, ohne physische Interaktion oder gegenseitige Berührung.

Mal sind die Augen auf, mal geschlossen, wir lassen uns voneinander inspirieren, ohne dass unser Blick haften bleibt. In der Mitte des Kreises ist Platz für raumgreifende Bewegung, Ausdruck und Tanz. Du hast ein Kissen am äußeren rand deiner Matte, für Momente, in denen du einfach sitzen, meditieren und den Raum halten möchtest, für die Gruppenenergie und zum Bezeugen deiner selbst und deiner Gefühle. In der Gruppe hast du Raum, um dich deine ganz eigene Weise wertzuschätzen und auszudrücken, wie es für dich richtig anfühlt. Du entscheidest selbst, ob und wie viel Kleidung du tragen möchtest, wie expressiv oder vertiefend du dich in der Gruppe zeigen möchtest. Der Kreis ist ein Lernraum für das Üben von Selbstfokus bei gleichzeitig offenem Bewusstsein für die Gruppe in einem gemeinschaftlichen Raum der Vielfalt.

Du wirst in die Selbstliebe-Praxis von erfahrenen Sexological Bodyworker*innen begleitet, die in wechselnde Konstellation auf ihre ganz individuelle Art die OY-Treffen hosten werden. Die Gastgebenden werden sowohl den Raum öffnen als auch selbst an der Praxis teilnehmen. Bitte beachte, dass die Kreise ein gemeinschaftliches Ritual und Räume für persönliche Übungspraxis sind, mit wenig Anleitung und Input. Dies ist kein Workshop!

Manchmal werden die Treffen von musikalischen Playlists oder instrumenteller Live-Musik begleitet. Jede*r ist eingeladen, ein Instrument mitzubringen! Bei anderen Treffen wird deine Praxis ausschließlich von Stimme, Atem und Bewegung unterstützt.

OY ist eine Aktivität, die sich an alle Geschlechter, sexuellen Orientierungen und Altersgruppen (18+) richtet. Leider können wir keinen Fahrstuhl zum Pyramidfloor unter dem Dach zur Verfügung stellen. Daher ist der Ort leider nicht zugänglich für Rollstühle.

Die Treffen werden auf Deutsch und Englisch präsentiert.
Für weitere Informationen zu den Hosts und deren Schwerpunkte und Themen für das Ritual schau bitte auf die bald entstehende FB-page und ins aktuelle Programm auf www.isbberlin.com

Zum ersten Ritual am 11. Februar wird von Mareen Scholl und Juliette C. Morgan eingeladen.